Unser Ankerbausteinkasten der Johanneskirche

Diejenigen, die einen Ankerbaukasten erworben haben wissen es:
Unsere Johanneskirche kann man mit den Ankersteinen nachbauen.
Der Bausatz ist für 109 € bei unserer Kirchengemeinde und beim Ankersteinwerk erhältlich.

Wir freuen uns, wenn Sie mit diesem Link ein Foto Ihres Modells hochladen und zeigen es in einer Galerie.
Der Bau kann auch verfeinert oder abgewandelt werden oder ganz originalgetreu mit einem besonderen Hintergrund zu sehen sein..
Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihr Bild.
Herzlichst Ihre Evangelische Kirchengemeinde Saalfeld!

Gedanken zum Monat März

Monatsspruch März:
Da weinte Jesus.
Johannes 11,35

Liebe Glaubensgeschwister,
eine scheinbare Nebensache gewinnt Gewicht als Monatslosung für den März 2026: „Da weinte Jesus“ (Johannes 11,35).
Dass Jesu Reden und Tun von tiefem Mitgefühl und großer Barmherzigkeit getragen ist, spüren wir den Evangelien immer wieder ab.
Aber dass Jesus Tränen zeigt, wird in den Evangelien nur zweimal berichtet.
In Lukas 19 weint Jesus beim Blick auf Jerusalem: „Und als er nahe herzukam, sah er die Stadt und weinte über sie“ (Lukas 19,41).
Tränen können wir uns auch gut in Gethsemane denken, werden aber nicht erwähnt.
In unserem Monatsspruch weint Jesus am Grab des Lazarus. Jesus wusste, dass Lazarus krank ist, war aber trotzdem nicht zu ihm gegangen.
Vier Tage nach seinem Tod trifft er dann ein. Maria fällt vor ihm auf die Knie und sagt, das wäre nicht passiert, wenn Jesus hier gewesen wäre.
Sie und die Menschen drumherum weinen. Er geht zum Grab. Lässt den Stein wegrollen.
Er sieht dem Tod ins Gesicht. Und es heißt: „Ihm gingen die Augen über.“ Er weint… und schämt sich nicht dafür.
Manche wundern sich. Er ist doch sonst so souverän. Aber hier am Grab seines Freundes Lazarus, neben Martha und Maria, trauert er und teilt den Schmerz von Martha und Maria.
Er trifft auf den Todfeind der Menschen und sieht welchen Kummer er den Menschen bringt.
Der Tod hat hier getan, was er am liebsten tut: Er scheidet. Und das tut so weh – bis heute.

Im Zentrum unseres christlichen Glaubens steht Jesus, wahrer Gott, aber auch wahrer Mensch.
Jesus, der fühlt und mitfühlt. Dieses Mitgefühl Gottes hat Jesus zu uns auf die Erde gesandt.
Halten wir daran fest. Weil Jesus mit uns fühlt, führte ihn sein Weg ans Kreuz.
Aber so hat er den ewigen Tod überwunden und für uns so den Weg zum ewigen Leben und zu neuer Hoffnung in dieser Welt eröffnet.
Ich sehe in der folgenden Totenauferweckung von Lazarus schon einen Hinweis auf Jesu eigene Auferstehung
und den Sieg Gottes über den ewigen Tod.
Daran erinnern wir uns in der Passionszeit.

 Ihre Rebekka Mittmann,
Pastorin der Landeskirchlichen Gemeinschaft