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Gottesdienst zum Sonntag Invokavit (21.2.21) aus der Johanneskirche Saalfeld

 

 

Gedanken zum Monat Februar

FebruarLiebe Leserinnen und Leser!
Nun kennen wir fast schon ein Jahr dieses Wort Corona als Bezeichnung einer Krankheit, die gefährlich ist und genauso gefährlich die menschlichen Gemüter erhitzt. Am Anfang waren wir alle folgsam und haben den Anweisungen der Politik Folge geleistet und das Virus dadurch zurückgedrängt. Dann entspannte sich im Sommer die Lage. Viele verloren die Gefährlichkeit der Krankheit aus den Augen und wollten sich nicht wieder ihre kleine Freiheit, ohne Maske Menschen zu begegnen, nehmen lassen. Manche wurden dabei radikal. Sie gingen auf die Straße und demonstrierten und verglichen sich immer wieder mit der ostdeutschen Freiheitsbewegung im Herbst 1989. Vielleicht lag es ja an den fehlenden Umarmungen oder an den radikalen und diametralen Ansichten über das ob und wie mit Covid 19 umzugehen sei: Es fiel schwer, unterschiedliche Ansichten gelten zu lassen. Viele Menschen vergaßen, wie wichtig es ist, in solchen Fällen zusammenzuhalten. Politiker wurden unsicher über ihren Rückhalt in der Bevölkerung. Sie waren sich oft auch nicht mehr einig und feilschten um die notwendigen Maßnahmen. Das Virus breitete sich derweil weiter aus und die diskutierten Maßnahmen reichten nicht mehr aus, um es einzudämmen. So befinden wir uns jetzt im Februar in einer schwierigen Lage. Vielen von uns verlangt dies einiges, manchen äußerstes ab. Wie bekommen wir wieder das Gemeinwohl in den Blick? Wenn ich an 1989 denke, erinnere ich mich auch an die aufgeladene Stimmung bei den Andachten in den Kirchen. Sie mündete dennoch überall und immer wieder in friedliches Handeln. Wir wurden und blieben ein Volk. Wir hörten immer wieder einen Rat des Propheten Jeremia. Wir hörten auf ihn und ich möchte ihn in unserer jetzigen Situation weitergeben:
Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht‘s auch euch wohl.
Wir können unterschiedlicher Meinung sein, aber wir gehören doch zusammen. Andere zu gefährden, gar Hass und Gewalt in die Sprache zu pflanzen, in der sie irgendwann vom Denken zum Handeln wird, sucht nicht das Beste für unsere Stadt. Es ist ein Irrtum, dass es uns gut gehen kann, wenn es Anderen nicht gut geht. Und im Gebet finden wir in Gottes Nähe Geduld, gute Gedanken, Lösungen und Gemeinsamkeit - auch bei verschiedenen Ansichten. Gottes Segen und sein Frieden begleite und leite uns, halte uns zusammen und helfe uns, dass es uns allen wohlgeht!
Ihr und Euer Christian Weigel, Pfarrer

 

 

Anleitung zum Hören des Gottesdienstes über Radio SRB

Das Städte-Radio SRB überträgt jetzt jeden Sonntag und auch zu Ostern  den Gottesdienst auf verschiedenen Kanälen:

1) Am Sonntag 9.30 Uhr - 10.00 Uhr Über UKW im Städtedreieck auf der Fequenz FM 105,2 MHz

2) Zu den oben genannten Sendezeite auch live über  das Internet.
Dazu gehen sie auf die InterNetSeite des SRB:    srb.fm
und klicken rechts auf  LIVESTREAM und danach auf mp3-Stream oder ogg-Stream . Welches von beiden funktioniert muss probiert werden am jeweiligen PC. Ich würde erstmal auf mp3-Stream klicken. Dann hört man den Sender aus den PC-Lautsprechern.

3) Die Gottesdienste stehen JETZT schon auf dieser Seite zur Verfügung.
Schauen Sie bitte  auf die Beiträge dieser Seite. Klicken sie auf des kleine Dreieck.

4) Nach der Ausstrahlung des Gottesdienstes am Sonntag wird er als Podcast bereitgestellt. Bitte klicken sie auf der Seite des SRB auf der rechten Seite auf Podcast, dann auf Sendungen und suchen Sie dort den Gottesdienst: "Andacht in der Johanneskirche"

5) Die bisherigen Gottesdienste der letzten Zeit  finden Sie unter "Archiv"

Gedanken zur Situation in unserem Land

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Dietrich Bonhoeffer (geboren 4.Februar 1906; gestorben 9.April 1945)

Liebe Gemeindeglieder unseres evangelischen Kirchengemeindeverbands!
Gottesdienste sind wieder möglich! Gott sei Dank!
Wir müssen dazu Mund-Nase-Schutz tragen, Abstände einhalten, Listen führen, 1,50m Abstand halten und natürlich keine Merkmale einer Corona-Erkrankung haben. Diese Einschränkungen sind sicher hinderlich für uns, doch sie ermöglichen ebenso überhaupt erst den gemeinsamen Gottesdienst und minimieren die Gefahr der Ansteckung erheblich. Sie erhalten unsere Freiheit in dem sie sie ein wenig einschränken.
Versuchen wir doch zu ihnen ein gutes Verhältnis zu finden.

Unsere Gottesdienste werden weiter in verkürzter Form (ca. 45 min) stattfinden. Die Besucherzahl richtet sich danach, wie viele Personen mit dem Abstandsgebot von 1,50 m in die Kirche hineingehen. Es ist also im Normalfall genügend Platz. Wenn der Abstand eingehalten ist, kann man den Mund-Nase-Schutz abnehmen. Beim lauten Sprechen oder Singen empfehlen wir jedoch ausdrücklich den Mund-Nase-Schutz aufgesetzt zu lassen. In Saalfeld beginnt der Gottesdienst um 9:30 , in Gorndorf und Graba jeweils um 10:00 Uhr. Wir laden Sie herzlich ein zu kommen! Wir haben ebenso Verständnis, wenn Sie sicherheitshalber lieber zu Hause bleiben.

Deshalb werden die Radioandachten in der Zeit der Einschränkungen weiter in der Johanneskirche zu Saalfeld aufgenommen und stehen Ihnen zum Hören bei Radio SRB - Das Bürgerradio im Städtedreieck Saalfeld - Rudolstadt - Bad Blankenburg -(FM 105,2) jeden Sonntag von 9:30- 10:00 Uhr zur Verfügung.


Sie können Sie auch hier auf der Internetseite als Podcast hören.
Die schon aufgenommenen Andachten finden Sie im Archiv.

In guter Tradition wird es ab Mittwoch, dem 6. Mai in der Johanneskirche auch "Musikalische Abendgottesdienste zur Wochenmitte" geben und zwar  20 Uhr.

Gerne möchten wir als Mitarbeitende an dieser Stelle unsere Telefonnummern zur Kontaktaufnahme veröffenlichen:
Bitte wenden Sie sich für Seelsorge und Hilfe an Pfarrerin Christina Weigel 0152 01823830, Pfarrer Christian Sparsbrod 0171 5618970 und Pfarrer Christian Weigel 0171 5609479 oder auch an unser Kirchenbüro 03671/ 455940. Für die Mitglieder der Landeskirchlichen Gemeinschaft ist Predigerin Rebekka Mittmann 03671/ 2652 die Ansprechpartnerin.

Bleiben Sie behütet! Das wünschen Ihnen Ihre

Mitarbeiter aus dem Ev. Kirchengemeindeverband Saalfeld